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Stille

24. Februar 2010

Es gibt manchmal Momenten im Leben, in denen man nicht weiter weiß.

Und ich weiß momentan nicht weiter. Mit jedem Tag mehr gibt es weniger Hoffnung und nichts, an dem man sich halten kann. Ich weiß auch nichts mehr zu sagen oder zu bestärken. Es ist nichts, was von Handeln oder Glauben abhängt. Es geht schlichtweg um Zeit die davon rennt und die Verzweiflung die mit ihr kommt.

Manchmal merke ich es gar nicht und fast alles ist normal, aber dann gibt es neue Nachrichten und immer geht es Berg ab. Manchmal glaub ich auch gar nicht, dass alles echt ist was passiert. Es zieht an mir vorbei und jeder probiert so normal wie möglich zu sein. Alle sind besonders nett und besonders zuvorkommend.

Ich probiere mitstark zu sein, weil ich glaube es hilf ihnen. Aber dann sind so Ohnmachtsmomente in denen ich dastehe, mich nicht bewege und so unheimlich hiflos bin.

Das einzig reale ist oft der Körper und wie errschreckend die Veränderung ist. Es tut mir weh, sie so zu sehen. Wie ein Greis, ein halbes Skelett.

Ich weiß wirklich nicht wie es weitergehen soll und das schlimme ist: Das weiß niemand. Es steht nicht in unserer Macht und wessen sie ist, das mag man nun diskutieren. Ich ertrage das Leid jedenfalls nicht und diese stille Trauer hier.

Kurzum: Es geht mir schlecht. Wenn es mir schlecht geht, schreibe ich, das war schon immer so.

Ich habe viele Tagebücher voll und ja, am kreativsten und ergiebigsten ist alles, wenn es mir schlecht geht. Damals habe ich angefangen Gedichte und Lieder zu schreiben. Als es mir gut ging, war das vorbei. Früher noch habe ich Liebesbriefe geschrieben, die ich nie verschickt habe, einfach für mich. Alles wird klarer, wenn ich schreibe und in meinenm Kopf räumt es sich auf.

Seitdem ich T. kenne schreibe ich kaum noch. Das ist sehr schade, aber eigentlich unheimlich gut. Sogar jetzt, wo es mir schlecht geht, schreibe ich kaum. Ich schreibe ja genug für die Schule und es fällt mir schwer, das auszudrücken was ich denke, ohne es laut herauszuschreien und etwas kaputt zu machen und zu heulen.

Habe ich schon erwähnt, dass ich Krebs bin? Ich bin nicht nah AM Wasser gebaut, sondern IM wasser. Selbst in Comedyfilmen finde ich etwas Tragisches über das ich weinen muss.

Kopf hoch und so.

Meine arme Koksnase

22. Februar 2010

Meine Nase ist ein leidiges Thema, T. zieht mich immer damit auf. „Du und dein Nasenritual“… dazu später mehr.

Angefangen hat alles damit, dass ich erkältet war und Nasenspray nahm. Tolle Sache das! Hilft schnell und kribbelt nur nervig. Ich kann einfach nicht einschlafen, wenn ich meine „Nase höre“ – darüber schmunzelt T. noch mehr: „Hörst du wieder deine Nase?“.

Ich muss meine Nase so lange putzen und schnäutzen, bis sie keine Geräusche beim Ein- und Ausatmen angeht, sonst schlafe ich nicht ein. Vorallem nicht wenn ich nicht Zuhause bin. Deshalb musste ich das Erwachsenen-Spray nehmen um gut schlafen zu können. Und da reichte nicht ein Nasenloch, da musste in beide.

Tja und so begann alles und wenn sie nicht gestorben ist… was sie nicht ist, sie sitzt an ihrem Platz, ist aber demoliert udn chronisch erkrankt.

Ich weiß nicht wie lange es war, aber doch einige Monate, in denen ich einfach abhängig von diesem reinen Atmen war. Jeden Abend und wenn ich aufwachte vielleicht noch einmal, nahm ich es.

Mir wurde allerdings bald klar, wie schädlich das war. Meinen Eltern habe ich es bis heute verheimlicht, denn keiner predigt mehr das Kindernasenspray und die Ein-Loch-Methode als sie. Ich stieg also, mit fünftägigem Entzug (Höllennächte) auf mein „Methadon“ um: Aldi Schnupfen Spray (fieses Zeug mit Menthol oder so?) und Meerwasserspray. Und ja, so peinlich es ist, ich nehme es heute noch jedes Mal vorm Einschlafen: Nase putzen, Meerwasserspray, Schnupfenspray, Nase putzen.

Relativ schnell merkte ich die Nachwirkungen. Einige Fakten über Kokain und Nasen: Durch das Schnupfen von Kokain verschliessen sich die Blutgefässe in der Nase. Wenn die Wirkung nachlässt, kommt es zu Nasenlaufen. Das Nasengewebe wird mit der Zeit zerstört, was zu einem Loch in der Nasenscheidewand führen kann (Koksernase). Der Geruchssinn kann verlorengehen.

Heute habe ich wohl eine fast-Kokainnase und das ohne Kokain genommen zu haben (Was wohl mehr Spaß gebracht hätte als Nasenspray…). Das finde ich ziemlich bitter.

Ich habe zwar keine durchlöcherte Nase, aber chronischen Schnupfen und eine ständig entzündete Nasenschleimhaut. Jeden Tag Schmerzen und wehe jemand berührt sie, man, das tut einfach weh. Bilder will ich gar nicht haben… wird wohl gruselig aussehen – vielleicht wie weggebombt?

Seht diesen offenherzigen Beitrag als Warnung: Nasenspraysucht wird unterschätzt und verharmlost. Mittlerweile gibt es aber viele Themen dazu im Internet (in Foren) oder gute Informationen.

Lustig vielleicht als Anekdote: Ich liebe Nasen. Sie sind der wichtigste Bestandteil im Gesicht, können alles verderben oder alles verschönern. Ich analysiere Nasen bei Fremden und T. hat mit Abstand die schönste 😉

Adieu Kitschklischeemädchenkram!

22. Februar 2010

Ein sehr sinnvoller Akt, sich von DIESEM Gedöhns zu trennen. Man man, wo ich sowas angeschleppt habe? Geschenke von gutmeinenden Verwandten, die nur von einem 12 Jährigen Mädchen wussten?

Ich habe beides wohl 1x getestet und dann in die Ecke gepfeffert. Schließlich warte ich immer noch auf das Kristallzüchteset, der Rest ist doch Mist. Aber dat mir nie jemand geschenkt 😦

Jedenfalls stencile ich heute, das ist viel cooler und ergebnisorientierter: http://www.youtube.com/watch?v=vG5v_LUWKds

Was? Körperbedruckset und Fingernägelanmalset.

Warum? Nagellack ist besser und echte Tattoos auch.

Wohin? Verschenken an kleine begeisterte Mädchen – Bäckerskinder? Ja vielleicht..

Adieu Blasebalg!

21. Februar 2010

Ganz ehrlich: Wer von euch besitzt so ein schönes Blasebalg? Es wirkt fast als hätte es den spanischen Bürgerkrieg überlebt!

Leider fehlt mir der Kamin, das Lagerfeuer oder der kalifornische Waldbrand, um es zu nutzen. Es scheint eine Art Familienersbtück zu sein, das keiner mag. Ich habe vor vielen Jahren es an Silvester auf der Familientombola gewonnen und mich als Kind drum geschlagen… Alles sehr mysteriös!

Achso zur Info: Es bläst heute noch, aber das Geblasene mieft.

Was? Blasebalg.

Warum? Keine Verwendung.

Wohin? Als spanisches Antikstück ausgeben und auf Flohmarkt verhökern.

Die Geschichte von der Nudel

21. Februar 2010

Es tut mir Leid, der Sport hat mich total ausgenockt, ich war noch nie so erledigt und das tagelang. Wii ist Teufelszeug und sauanstrengend – ich trainiere pro Tag eine Stunde und danach seh ich aus wie in den Regen gekommen…  Ich schaffe wohl erstmal am Anfang nur eins: Tägliches „Adieu“ oder Sport, aber ich bin sicher das unter einen Hut zu kriegen.

Der Grund warum ich wieder Sport mache: Ich esse gerne. Viel zu gerne auch viel zu viel. Trotzdem musste es mal wieder sein: Nudeln selber machen. T. und ich haben es bisher noch nicht zu mehr als Ravioli geschafft, weil die Nudelmaschine fehlt und füllen eigentlich auch viel lustiger ist.

Diesmal wurde es eine Füllung aus getrockneten Tomaten, Ricotta und Rucola (ohne den hätte es mir wohl besser geschmeckt). Mit einer Soße aus obigem und Sahne. Das war zuviel des Guten: Ich sag ja immer: Oben nakisch, unten brav oder andersherum. Beides geht nicht! Das ist wie mit Nudeln: Bombastische Füllung und bombastische Soße erschlagen einander..

Hier gibt es die Anleitung: http://www.chefkoch.de/user-fotos.php?id=10825

Auf Grund veganer Tradition ohne Ei, ist ja auch echt überflüssig (ha, Wortwitz?!)

Seht selbst..

Es sind keine Ufos! Ich bestehe auf Blumen!

Matschepatsche.. es sieht aus wie Frikadellenmaterial, oder?

Fertig mit Käääääse! Mein Teller 😉

Innen und außen

Füße aua, Schmerz, Müde

17. Februar 2010

Nicht mal das Adieu schaff ich heute… aber zumindest das Lebenszeichen wollte ich hinterlassen!

Primark und Shoppen in Frankfurt haben mich KO gemacht. Etwa 150 Euro gab ich heute aus und das müssen meien Füße und ich erstmal verkraften…

Gute Nacht!

Adieu CD-Aufbewahrer!

16. Februar 2010
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Erst konnte ich gar nicht ganz zuordnen, was dieses kreischned orangene Plastikding ist. Ich hatte schon Angst es kaputt zu machne beim Öffnen.

Es wirkt billig und bietet Platz für 6 CDs, haha. Wohl für Retro-Pyjamaabende mit Diddl-Cds bei Freundinnen gedacht.

Weg damit!

Was? CD-Aufbewahrer.

Warum? Häßlich und schlecht verabeitet.

Wohin? Papa, der braucht für seine Film-Dvds mal ne Zwischenablage.